Schmidt'sche Kapelle seit 1875
 
Harzlich Willkommen bei der Schmidt'schen Kapelle aus

Wildemann / Oberharz.

 

 

  

 
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Chronik  der Schmidt ’schen  Kapelle von 1875 Wildemann

 
 

 

Gegründet wurde die Schmidt`sche Kapelle 1875 vom Bergmann August Schmidt aus Wildemann mit seinen drei Söhnen und zwei weiteren Freunden der Blasmusik. Zur Gründung nahm er sogar in Kauf, sein Haus gegen ein kleineres einzutauschen. Mit den so gewonnenen finanziellen Mitteln war ein erstes Startkapital vorhanden, um erste entsprechende Musikinstrumente und Noten anzuschaffen.


Ein Urenkel des Gründers, „Herbert Schmidt“, sitzt heute noch als zurzeit ältestes aktives Mitglied in den Reihen der Schmidt’schen Kapelle.


Die musikalischen Leiter und Ausbilder haben die Kapelle zu einem klingenden Blasmusikorchester gemacht. Hier sind besonders die Arbeit von August Schmidt und nach seinem Tode ab 1903 August Bode zu erwähnen.


Zwischen 1922 und 1924 übernahm Wilhelm Otte die musikalische Leitung und übergab danach an seinen Nachfolger Hermann Bode, der ebenfalls mit viel Energie und Tatendrang die besten Ergebnisse aus dieser Kapelle herausholte.


Als nach dem zweiten Weltkrieg neu begonnen wurde, übernahm wiederum Wilhelm Otte die musikalische Leitung der Kapelle.
Dieser konnte als inzwischen bewährter Militärmusiker hier viele Akzente setzen und brachte die musikalische Wertigkeit der Kapelle so weit, das man 1950, 51 und 52 bei gewerteten Musikwettbewerben im Pflichtvortrag 1. und 2. Plätze errang. Rudi Sudhoff, ebenfalls gelernter Musiker (Ausbildung an der Musikschule Einbeck) setzte hier ab 1966 an und konnte mit mittlerweile zu damaliger Zeit modernerer Blasmusik die Kapelle 1976 zu Ihrem damaligen Höhepunkt, einer Schallplattenaufnahme in Hamburg, führen. Zu dieser Zeit wurden auch erstmals für Blasmusik arrangierten Schlagerhits ins Programm aufgenommen und aufgeführt.


Ihm zur Seite zog Gerhard Knorr, (stets liebevoll auch „alter Baß“ genannt), den musikalischen Nachwuchs heran. Dieser Nachwuchs stellt in der heutigen Zeit die Grundlage des musikalische Kontingents der Schmidt`schen Kapelle dar.


Als Rudi Sudhoff 1987 seiner Dirigententätigkeit aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr nachkommen konnte, musste ein neuer musikalischer Leiter gefunden werden. Man besann sich auf den eigenen Nachwuchs und bat Thomas Emde, dieses Amt zu übernehmen. Mit den bei Rudi Sudhoff und Gerhard Knorr erworbenen Kenntnissen war es Thomas Emde möglich, eigene musikalische Akzente innerhalb der Kapelle zu setzen.


In das Repertoire der Schmidt´schen Kapelle wurden nun moderne Blasmusik - Arrangements mit integriert. Zum Programm gehörten jetzt, neben „typischer“ volkstümlicher Blasmusik, auch bunt gemixte Potpourris von Popgrößen wie ABBA, Beatles, Bee Gees, Michael Jackson und vielen anderen Stars der Popszene.
Die Schmidt´sche Kapelle konnte sich mit ihrer nun „modernen“ Musik auch weit über die Grenzen des Harzes hinaus bekannt und beliebt machen und repräsentiert sich bei vielen Veranstaltungen als fest eingeplantes Orchester.


Mitte des Jahres 2002 trat Thomas Emde aufgrund von Besetzungsproblemen in der Harmonie von seinem Posten als musikalischer Leiter zurück und spielte seit daher die Stimme des 1. Tenorhorns. Ein nicht gerade leichter Wechsel, da er bisher Flügelhorn gespielt hatte.


Die Stelle des musikalischen Leiters wurde provisorisch vom damaligen 1. Vorsitzenden Marko Siemroth übernommen, der auf diesem Posten die Saison beendete. Zu Beginn des Jahres 2003 übergab Siemroth den Posten offiziell an den neuen Dirigenten Matthias Müller, der seit dem diese Position bekleidet hier sein ganzes Können sowie viel musikalische Leidenschaft investiert.

 

Seit 2005 hat kontinuierlich ein weiterer musikalischer Wandel in der Kapelle stattgefunden. Bedingt durch im Bereich der Blasmusik in den letzten Jahrzehnten ständig steigenden Mangel an Nachwuchs sowie das altersbedingte Ausscheiden langjähriger Mitglieder ist die Zahl der aktiven Musiker in der Kapelle in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken. Da viele „moderne“ Stücke und Potpourris für eine große Besetzung an Musikern arrangiert sind, musste hier eine Umorientierung stattfinden.

 

Hierbei zeigten Besuche bei Konzerten von im Bereich der Blasmusik führenden Orchestern (meist aus dem tschechischen Bereich) einen Weg auf, der von der Schmidt`schen Kapelle mit wachsender Begeisterung eingeschlagen wurde. Es wurden, zum Teil sogar in der musikalischen Oberstufe platzierte, Musiktitel (vorwiegend aus dem mährischen und böhmischen Bereich) einstudiert und ins Programm aufgenommen. Dies führte dann letztendlich im Jahre 2011 zur Aufnahme einer neuen CD. Diese wird auch heute noch bei allen Auftritten angeboten und kann auch über die Internetseite der Kapelle bezogen werden.

 

So besteht das musikalische Programm der Schmidt`schen Kapelle heute vorwiegend aus flotter mährischer und böhmischer Blasmusik, aufgelockert durch „moderne“ Medleys, Filmmusiken sowie verschiedene Solodarbietungen für  sämtliche Instrumentengruppen. Bei allen öffentlichen Auftritten wird das jeweilige musikalische Programm mit einer kurzweiligen Moderation aufgelockert.

 

Die Schmidt’sche Kapelle ist durch Ihre Flexibilität auch in der Lage Auftritte außerhalb von Wildemann zu absolvieren.

 

Mit einem freundlichen Oberharzer

Glück Auf !

Der Vorsitzende

Frank Kunze

 

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